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Brustvergrößerung mit Implantaten

Die Brustvergrößerung mit Implantaten gehört weltweit zu den beliebtesten Schönheitsoperationen. Besonders junge Frauen und Frauen nach der Schwangerschaft greifen auf diese Behandlung zurück, um ihre Brüste zu vergrößern, ihnen eine neue Form zu schenken und sie indirekt zu straffen. Durch die Brustvergrößerung, auch Mamma Augmentation genannt, kann Frauen mehr Selbstvertrauen und ein neues Körpergefühl verliehen werden. Größe und Form der Brustimplantate werden im Vorfeld der OP in enger Absprache zwischen Arzt und Patientin ausgewählt. So ist das Resultat der Brustvergrößerung gut einzuschätzen.

Wie läuft eine Brustvergrößerung mit Implantaten ab?

Eine Brustvergrößerung wird unter Vollnarkose vorgenommen und dauert etwa eine Stunde. Ein stationärer Klinikaufenthalt ist nicht zwingend notwendig, empfiehlt sich jedoch in den meisten Fällen.

 

Bei der OP werden die im Vorfeld ausgewählten Brustimplantate in die Brust eingesetzt. Dazu können drei verschiedene Zugangswege genutzt werden. Je nach Befund der Brust und Wunsch der Patientin, kann die geeignetste Methode ausgewählt werden. Meist wird der Zugang in der Unterbrustfalte gewählt. Über einen Schnitt unter der Brust kann eine Implantat Tasche präpariert und das Implantat eingesetzt werden. Auch der Zugang über einen Einschnitt am Brustwarzenhof oder im Bereich der Achsel ist möglich. Beim Platzieren des Implantates in die Brust gibt es die Möglichkeit dies unter den Brustmuskel (submuskulär) oder zwischen Brustdrüse und Brustmuskel (subglandulär) zu tun. Von uns wird hauptsächlich die zweischichtige Dual Plane Technik eingesetzt. Bei der Methode werden zwei “Taschen” präpariert, sowohl unter dem Brustmuskel als auch teilweise zwischen Brustmuskel und Brustdrüse. Dabei wird das Implantat, zum größten Teil, unter den großen Brustmuskel platziert. Durch diese Methode wird ein schöneres Dekolleté geschaffen. Diese Methode bietet außerdem den großen Vorteil einer Risikominimierung der Implantat Bewegung durch Muskelaktivität im Brustbereich.

 

Welche Positionierung des Implantats gewählt wird, hängt aber letztendlich vom Befund der Brust ab. Handelt es sich um eine schlanke Patientin mit wenig eigenem Brustgewebe, empfiehlt sich eine „Dual – Plane“ Methode, damit das Implantat möglichst gut verdeckt ist und sich keine Implantat Ränder unter der Haut abzeichnen. Die subglanduläre Positionierung des Implantats empfiehlt sich demnach bei einem ausreichenden Anteil an Eigengewebe in der Brust.

 

Bei einer primären Brustvergrößerung werden in der Regel keine Drainagen angewendet. Durch die schonende Präparationstechnik ist dies nicht notwendig. Die Schnitte werden mit selbstauflösenden Fäden vernäht und es wird direkt nach der Operation ein Kompressions-BH angelegt.

Was ist nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten zu beachten?

Der angepasste Kompressions-BH sollte insgesamt 6 Wochen getragen werden. Die ersten 4 Wochen durchgehend und die letzten 2 Wochen tagsüber. Er unterstützt die Einheilung des Implantats und fixiert es in der Implantat Tasche. Zudem schützt der BH vor äußeren Einwirkungen und Erschütterungen und hat somit einen positiven Effekt auf die Genesung und das Resultat der OP. Körperliche Schonung ist für eine komplikationsfreie Genesung maßgeblich. Leichter Sport kann ab der 4. Woche getrieben werden und ohne Einschränkungen ab der 6.-8. Woche.

 

Das Resultat der Brustvergrößerung mit Implantaten ist von Dauer. Je nach Wahl der Implantate wird eine Vergrößerung und Neuformung der Brust erzielt. Bei Verwendung von runden Silikonimplantaten hat die Brust eine pralle, runde Form erhalten. Wurden stattdessen anatomische, also tropfenförmige Silikonimplantate verwendet, kann eine sehr natürliche Vergrößerung der Brust erzielt werden. Da moderne, hochwertige Brustimplantate heutzutage eine lebenslange Haltbarkeit aufweisen, ist es nicht zwingend notwendig, die Implantate nach einigen Jahren auszutauschen. Hat die Patientin keinerlei Beschwerden, können die Brustimplantate ohne Weiteres über einen sehr langen Zeitraum in der Brust verbleiben. Kommt es hingegen zu Komplikationen wie einer Kapselfibrose oder verliert die Brust mit zunehmendem Alter ihre Form, kann ein Implantat Wechsel vorgenommen werden.

Q & A

Welche Art von Narkose ist notwendig? Vollnarkose
Wird der Eingriff stationär oder ambulant durchgeführt? ambulant /stationär
Wie lange dauert der Aufenthalt in der Klinik? 1 Tag
Wie lange dauert die Operation? ca. 1 Stunde
Muss ich nach der Operation spezielle Kompressionswäsche tragen? Ja, Kompression – BH
Wenn ja für wie lange? 4-6 Wochen