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Stirnlift

Zornesfalten und Stirnfalten sind die Folgen unserer Mimik, die sich im Alter mehr und mehr bemerkbar machen. Während Hyaluronsäure und Botox vorübergehend für eine Glättung der Haut sorgen können, verschafft ein operatives Stirnlifting dauerhafte Ergebnisse.

Wie läuft ein Stirnlift ab?

Ein Stirnlift ist fester Bestandteil eines klassischen Faceliftings, es kann jedoch auch einzeln als alleinstehende Operation vorgenommen werden. In der Regel wird ein Stirnlifting ambulant unter lokaler Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt und dauert etwa 1-1,5 Stunden. Dabei gibt es zwei verschiedene Techniken, die sich in ihrer Schnittführung unterscheiden.

 

Bei einem offenen Stirnlifting wird ein langer Schnitt an der Kopfhaargrenze gesetzt, der von Ohr zu Ohr über die gesamte Stirnpartie verläuft. Die Haut wird vom darunterliegenden Gewebe gelöst, sodass dieses ggf. entfernt und die Muskulatur geglättet werden kann. Die Gesichtshaut wird leicht nach oben gezogen, überschüssige Haut wird entfernt und die Wundränder werden vernäht. Auf diese Weise wird die Stirn geglättet, Falten gemindert und die Augenbrauen leicht angehoben.

 

Alternativ zum offenen Stirnlift kann ein endoskopisches Stirnlifting vorgenommen werden. Hier werden mehrere kurze Schnitte im Bereich des Haaransatzes gesetzt. Durch die Einschnitte kann ein mit einer Kamera versehenes Endoskop eingeführt werden, welches es dem Chirurgen erlaubt, sich ein Bild von dem Gewebe unter der Haut zu verschaffen. Mit einem zweiten Instrument werden nun Gewebe und Muskulatur geglättet. Mithilfe von Nähten unterhalb der Hautoberfläche können zudem die Augenbrauen angehoben und fixiert werden. Überschüssige Haut wird entfernt, die Einschnitte im Bereich des Haaransatzes werden vernäht und die Stirnstraffung ist abgeschlossen.

Was muss nach dem Stirnlift beachtet werden?

Nach dem Stirnlifting wird zunächst ein leichter Verband angelegt. Meist kann der Patient die Klinik einige Stunden nach dem Stirnlift wieder verlassen, doch auch ein stationärer Aufenthalt von einer Nacht ist möglich. Etwa 1-2 Wochen sollte der Patient sich schonen und starke Belastungen der Stirnmuskulatur und der Haut vermeiden. Leichte Schwellungen und Hämatome gehen nach einigen Tagen von selbst wieder zurück. Dabei ist zu beachten, dass die Heilungsphase nach einem offenen Stirnlift etwas länger ist als nach einem endoskopischen Stirnlift. Etwa 3-4 Wochen nach der Stirnstraffung ist das Resultat der Operation abschließend zu beurteilen.